Dienstag, 2. Juni 2009

Im ersten Moment nicht erkannt (25.-31.05.2009)

Es war mal wieder Zeit lecker essen zu gehen. Nachos mit Chili con Carne. Und dann noch mit einer tollen Begleitung. Supi Abend. Zu Hause angekommen hing ich bis 23 Uhr noch am Telefon.

Die nächsten zwei Tage suchte mich die Sommersmüdigkeit heim. Nach der Arbeit war nicht viel mit mir anzufangen. Schlimm, dass meine Couch so gemütlich ist, da kommt man (frau) wenn man einmal drauf liegt so schnell nicht mehr von los.

Donnerstag kam ich wiederholt nicht vom Telefon los. Bis Mitternacht und dann musste Schluss sein. Ich muss ja morgens raus. Gut das ich ne Festnetz Flatrate habe und mein Gesprächspartner ebenso. :)

Bei dem tollen Wetter hielt ich es nicht lange im Büro aus. So einen Tag muss man genießen. Das tat ich und leutete so das Wochenende ein.

Staublappen rausgeholt, Rad abgewischt und los ging es per Muskelkraft nach Düsseldorf zum Messegelände. Hier stand der Jugendrenntag an. Erstaunte Blicke erwarteten mich. "Och dich habe ich gar nicht erkannt in Rennklamotten." "Liane? Mensch du siehst so anders aus." So oder so ähnlich begrüßten mich viele Leute. Dann ließ ich mich von Sascha mit Getränken und Kuchen versorgen, sodass ich auf dem Rückweg keinen Hungerast erleide und machte mich nach dem Start des C-Klasse Rennens, wo die Starter nicht wirklich mehr der Jugend angehören, zusammen mit dem Jugendleiter Klaus auf dem Heimweg. Immer schön am Rhein entlang. Auf der Hälfte hielten wir an einem Cafe an, aßen in der Sonne Rharbarberkuchen - hmmmmmmmmh lecker - tranken nen Cafe und pedalierten nach weiter nach Hilden. Am Ende hatte ich für 70 Kilometer neun Stunden benötigt. Rekord oder?

Eine Aktion wo einige mir nen Vogel für zeigten, aber das ist halt Liane. Ich fuhr gegen Mittag nach Leipzig zur Neuseenclassics. Hier fand um 20 Uhr die Mannschaftsleitersitzung statt und da die Jungs aus Slowenien nicht pünktlich sein würden, übernahm ich den Part. Im Hotel eingecheckt und dann bin schon mal rüber nach Zwenkau. Gute Entscheidung, denn so hatte ich das Vergnügen Achim Menzel live zu erleben. Wusste gar nicht das der noch singt. Heimatgefühl kam auf. Hi, hi. In der Besprechung fühlte ich mich als einzige Frau pudelwohl. Wie immer. Zurück im Hotel traf ich noch auf Kumpel Martin Reimer. Dafür hat sich der Weg doch gelohnt. Gegen 21.30 Uhr trafen die Renner ein, ich übergab die Infos, quasselte noch mit Ben kurz, der ja nun für einige Zeit auf der Sonneninsel Mallorca weilt und trat gegen 22.30 Uhr die Heimreise an. Bleiben konnte ich nicht. Warum wieso weshalb gehört hier nicht hin. Da ich aber mittlerweile meine gute Laune verloren hatte, war die Rückreise kein Problem. Ich war nicht eine Minute lang müde.


Bis zur nächsten Woche

Eure Lilli

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