Mittwoch, 27. Mai 2009

In großen Schritten der 40 entgegen (18.-24.05.2009)

Normal stand am Abend eine Besprechung zwecks Münsterland Tour an. Doch man verbat mir, nach Feierabend noch 100 Kilometer zu einem Termin zu juckeln. So wurde ich halt über Telefon informiert. Apropo Telefon, so hatte der Seven Stones Spolei Lars mal Glück und erreichte mich an der Strippe und ich hatte sogar ein paar Minütchen Zeit für ihn. Grins.

Workshop. Puh. Doch bevor es los ging, besuchte ich meine alte Abteilung, die ja seit Anfang des Jahres in einem anderen Gebäude sitzt. Hier fand anschließend auch der Workshop statt. Wurde besser als gedacht. Gute Diskussionen und gute Atmosphäre. So vergingen die neun Stunden rasch. Zum Abendessen ging es für alle mit einer Ausnahme in die Altstadt. Die Ausnahme war ich. Ich hatte nämlich einen Anschlusstermin in Bochum. Lecker beim Italiener essen und paar Dinge mit dem Teamchef abquatschen. Gegen 22 Uhr machte ich mich auf den Heimweg, bekam noch ne sms, dass Freundin Ina erkrankt ist und am Wochenende nicht zu Besuch kommt. Schade, aber nicht zu ändern.

Letzter Arbeitstag die Woche. Schnell noch den Kühlschrank füllen, nicht dass ich über das lange Wochenende verhungere. Und dann flog in meinen E-Mail Postkasten noch eine persönliche Einladung zum Rennen in Dortmund-Brackel. Patrick war der Absender und die Mail war so nett geschrieben, da konnte ich nicht nein sagen.

Also war das Ausschlafen tabu, aber halb so schlimm. Gegen 9 Uhr traf ich in Dortmund ein, kam nur ein paar Meter und quasselte mit dem Jugendlandestrainer ne Runde, ein paar Minuten später traf ich auf Familie Bercz, anschließend auf Mama Albinus, gratulierte Ruben zu seinem tollen Sieg, schaute kurz beim Sturzpiloten Lukas vorbei, wechselte ein paar Worte mit dem Koordinator für Schule und Sport und schaute mir schlussendlich das Männerrennen mit dem neuen Vorsitzenden der Radsportinitiative Münsterland an. Patrick fuhr ein starkes Rennen, doch am Ende blieb ihm der undankbare vierte Platz. Auf dem Weg zur Dusche hielt er kurz bei mir an und entschuldigte sich bei mir für den vierten Rang. Aber ich sah das halb so schlimm, klar er war der Stärkste, aber Fehler sind menschlich. Vielleicht hätte er noch ne Weile mit seinem Antritt warten sollen, aber hätte wenn und aber. Man versuchte mich dann noch zu überreden, am Sonntag zur Deutschen Meisterschaft nach Auenstein mitzufahren, aber darauf hatte ich irgendwie keine Lust.

Ich hatte Lust zum shoppen. Also ab in die City. Und ich fand was. Einmal neu eingekleidet von Kopf bis Fuß und dann schwächelte ich. Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen. Ich will ins Bett. Da fand ich mich dann auch alsbald wieder. Ich hasse es, wenn ich nicht fit bin. Stef überredete mich dann noch ein paar Minuten an die frische Luft zu gehen. Ich spazierte ne Runde aber es wurde irgendwie nicht besser. Also wieder ins Bett.

Auch den ganzen Samstagvormittag hing ich in den Seilen. Shit, ich wollte doch eigentlich nach Kölle zu Peg, Lenny begrüßen und zum Cafeklatsch. Außerdem hatte Peg ja tags zuvor Geburtstag. Nützt alles nix. Lilli raff dich auf! Um 15 Uhr war ich das erste Mal vor ihrer Haustür, um 15.20 Uhr trat ich dann schlussendlich ein. Warum ich 20 Minuten gebraucht habe? Weil Peg in unmittelbarer Nähe vom Stadion wohnt und hier das letzte Bundesligaspiel kurz vor dem Beginn stand. Ich fand keinen Parkplatz. Aaaaaaah. Naja so parkte ich vor dem REWE und konnte noch paar Blümchen kaufen. Auch gut. Der kleine ist echt putzig. Nach dem Cafetrinken stand ein Spaziergang an. Es gab noch ein Eis und am frühen Abend verabschiedete ich mich und fuhr heimwärts.

0.10 Uhr klingelte mein Handy. Klaus? Der denkt doch nicht etwa an meinen Geburtstag. Ja? Hallo Liane, hier sind Klaus und Robert. Heeeeeerzlichen Glückwunsch von den Driedaagse van Aksel. Haben wir dich geweckt? Ja, aber kein Problem. Weil solche Anrufe, die ich nicht erwartet hätte, freuen mich egal welche Uhrzeit sie kommen. Später folgten noch die ein oder andere sms doch um 2 Uhr war Ruhe. Bis um 8 Uhr meine Eltern anriefen. Müüüüüüüüde. Schließlich bin ich 31 und damit nicht mehr die Jüngste. Ich gehe praktisch mit großen Schritten der 40 entgegen. Wie schrecklich. Gegen Mittag machte ich mich dann bei herrlichem Wetter auf den Weg zum Geburtstagscafe und -kuchen. Cafe gab es, aber keinen Kuchen. Dafür aber lecker selbst gemachte Waffeln mit Kirschen und Sahne. Ich machte es mir auf der Terrasse gemütlich, ließ mich verwöhnen und chillte. Zwischendurch hielt mich Papa Bercz mit News von der Deutschen Meisterschaft U 23 auf dem Laufenden. Das Telefon klingelte, jede Menge sms erreichten mich, aber sonst echt die Seele baumeln lassen. Supi. Ich musste nicht mal den Rennbericht am Ende des Tages tippen. Selbst das nahm man mir ab. Als ich wieder gen Hilden aufbrach, ahnte ich schon schlimmes. Ich fuhr auf die Autobahn und stand sofort im Stau. Aber irgendwie störte mich das nicht wirklich an diesem Tag. Als ich in meinen vier Wänden ankam, telefonierte ich erst noch ne Stunde mit Karin und anschließend noch mit meiner alten Cottbuser Freundin Jacqui. Mitternacht schloss ich Äuglein

Bis zur nächsten Woche

Eure Lilli

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