Sonntag, 29. Mai 2011

Zeit wird´s

Ich glaub es wird mal wieder Zeit für einen Eintrag. Mallorca ist ja nun auch schon Ewigkeiten her und der nächste Trip dahin steht quasi wieder vor der Tür. :-)

Wie immer waren die Tage auf der Insel super und ich habe mich inmitten von 18 Holländern pudelwohl gefühlt. Meine Beine kurbelten ca. 500 Kilometer über die Insel und liefen auch knappe 20 Kilometer. Ansonsten versuchte mich zu erholen und kümmerte mich um die Jungs. Grins. Wieder zurück hatte ich ja nur ein paar Tage im Rheinland bevor es mich nach Berlin verschlug. In der Zeit stand noch ein Jugend- und ein Mädellehrgang an. Hatten vor Mallorca mich die Kids noch auf der Windkante abgestellt, war es diesmal fast umgekehrt.

Den Halbmarathon konnte ich aufgrund einer Fussverletzung nicht bestreiten. Die Sache ging mir ganz schön in den Kopf. Knapp vier Wochen konnte ich nur unter extremen Schmerzen laufen. Die zwei Hauptstadtwochen waren ansonsten spitze. Ich hatte nen tollen Englischkurs mit klasse "Mitschülern" und ne supi Lehrer. Ich traf mich mit einer alten Kollegin, mit Radelkollegin Ramona aus alten Zeiten, besuchte die Europameisterschaft im Turnen und "jubelte" Königin Beatrix und Prinzessin Maxima zu.

Doch irgendwann war die Zeit leider vorbei. Ende April flog ich nach Sachsen und war zum elften Mal bei Sonnenschein Jann´s Birthday dabei, quasi also jedes Jahr. Da musste ich eine herbe Niederlage einstecken. Ich verlor die Wasserpistolenschlacht. :-( Auf dem Rückweg fuhr ich über Frankfurt, schaute mir dort den Radklassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" an, welcher in der U 23 Kategorie Patrick Bercz als Sieger sah - schönes Ding - traf mich mit Peg und ihrer kleinen Familie und natürlich mit Rolando.

Nach der Landesmeisterschaft eine Woche später erwischte mich eine Grippe und ich musste ein paar Tage meine Hummeln im Hintern einsperren. Wieder genesen, ging es zum Bundessichtungsrennen nach Thüringen. Ein anstrengendes aber erfolgreiches Wochenende.

Puh und mittlerweile bin ich auch ein Jahr älter geworden. Nun ist die 40 wirklich nicht mehr weit. Für das an diesem Tage eigentlich nix geplant war, war der Tag richtig, richtig gut. Mittag´s stand Rolando vor meiner Bürotür und den Abend habe ich mit meiner Ersatzfamilie verbracht.

Zu Himmelfahrt zieht es mich wieder in die Lausitz. Donnerstag wird ein wenig geradelt, Freitag geht es in meine Geburtsstadt Guben und am Sonntag zum Grönemeyer Konzert ins Olympiastadion. Dahin kehre ich im Juli noch einmal zurück. Dann zum Fußball. Die Hertha empfängt die Königlichen aus Madrid.

Dann ist auch schon wieder fast Herbst und der wird es in sich haben. Aber dazu später mehr.

bis dahin

Sonntag, 6. März 2011

Der Sonne entgegen

So liebe Leute, morgen geht es für neun Tage auf die Sonneninsel Mallorca. Ich muss unbedingt was an meiner Form tun. Damit ich nicht ganz bei Null beginne, bin ich gestern schnell nochmal 70 Kilometerchen geradelt. Aber Muffensausen habe ich schon, wenn ich an die verrückten Holländer denke. Meine Pulsuhr lass ich gleich mal zu Hause.

In den ersten zwei Monaten des Jahres ist nicht nicht soooooviel passiert. Am letzten Januarwochenende war ich mit meinen Sportlern im Teutoburger Wald zum Grundlagentraining. Also ich im Auto und die Jungs auf dem Rad versteht sich. Das folgende Wochenende ließen mich die 15-Jährigen des Landesverbandes auf der Windkante stehen. Hier hatte ich all meinen Mut zusammengenommen und bin auf meinen Drahtesel gestiegen. Ja, ja ich weiß ich bin fast 33.

Bei Jürgen & Andrea schaute ich auch mal wieder vorbei, haute mir den Bauch voll und diente zeitweise als Spielkameradin von Tochter Kim. lrgendwann hatte ich dann also lackierte Fingernägel, geflochtene Haare und Spangen im Haar. Doch wie sagt man so schön: Wenn Kinder spielen sind sie gesund. Das ist doch was zählt. :-)

Riesig gefreut habe ich mich auf Jacqui´s 30. Geburtstag. Auf dem Programm stand Draisine fahren und Übernachtung in einem umgebauten Bahnwaggon. Doch mir machte meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Ich fuhr am Freitag morgen in aller Frühe gen Berlin, verbrachte dort einen supi Tag und am Samstag ging es dann schon angeschlagen gen Mittenwalde. Die Fete war klasse, nur ich konnte das alles nicht so richtig genießen. Normalerweise hätte ich am Sonntag gar nicht gen Düsseldorf fahren dürfen, aber in meinem Schlafzimmer tropfte die Heizung und ich wusste nicht wie lange die Schüssel noch das Wasser auffängt. Die komplette Woche war ich dann krank. Bis Donnerstag war mit mir gar nix anzufangen und ab Freitag schaute ich dann mal das RTL Vormittags-/Nachmittagsprogramm an und stellte fest, dass das meiner Gesundheit nicht dienlich war.

Nun war ich ne Woche arbeiten und verabschiede mich jetzt in den Urlaub. Beim Rad einpacken habe ich gerade fast die Krise bekommen, da ich wohl irgendwie beim Umzug mein ganzes Verpackungsmaterial entsorgt hatte und voll blöd aus der Wäsche schaute, wie ich das Rad jetzt schützen soll. Wird schon irgendwie schiefgehen.

Nach meiner Rückkehr stehen 13 Tage Geld verdienen an und zwei Lehrgänge vom Landesverband. Wahrscheinlich werde ich am 23. März auch in Apeldoorn bei der Bahnrad WM mal aufschlagen. Am 3. April habe ich geplant beim Berliner Halbmarathon zu starten und bleibe anschließend 14 Tage zum Bildungsurlaub in der Hauptstadt. In dieser Zeit werde ich unter anderem mal bei der Europameisterschaft im Turnen vorbeischauen.

so long
Lilli

Samstag, 15. Januar 2011

Willkommen in 2011


Nun schreiben wir schon seit 15 Tagen ein neues Jahr und es wird mit Sicherheit wieder aufregend und unvergesslich.

Am zweiten Adventswochenende startete ich beim schon erwähnten Nikolausduathlon in Frankfurt. Trotz der schnellsten Mountainbikezeit bei den Frauen schaffte ich es aufgrund der grottenschlechten Laufzeit nicht nach ganz vorn. Hat trotzdem Spaß gemacht zumal ja mein bester Kumpel mit von der Partie war und eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.

Winterbahnmeisterschaft war eine Woche später angesagt. Zwei Tage nannte ich die Büttgener Radrennbahn mein Zuhause.

Jahre nach meiner Rodelkarriere saß ich am 4. Adventswochenende wieder auf einem Schlitten. Man war ich zunächst eine Schisserin. Das Weltcuprennen fand auf der berühmten Hang von Lüneburg statt. Das ich am Ende gegen die jungen Hasen keine Chance hatte, lag wohl an der langen Anreise mit der deutschen Bahn. So fehlten mir zwei Stunden geplante Regeneration im Hotel "Günes" um mich optimal auf das Rennen vorzubereiten. Line danke nochmal für das scheene Wochenende.

Am Mittag des 23. Dezember trat ich dann die Reise gen Osten an. Warmen Tee und eine dicke Decke hatte ich eingepackt. Ich war also auf eine lange Reise vorbereitet. Nach acht Stunden erreichte ich Bautzen und mein Cousinchen wartete schon mit lecker Essen. Noch ne Weile geschnackt und dann galt alle Vorfreude dem heiligen Abend. Morgens noch traditionell mit Brüderchen in der Stadt shoppen und dann ging die Prozedur wie immer auch schon los. Und als die Kinderaugen strahlten war doch alles in bester Ordnung. Zwei Tage später wurde noch einmal gefeiert, nämlich der Birthday meiner Tante.

Mit Ina, Manja, Anke und Jacqui verbrachte ich den 27. auch in diesem Jahr im Brau & Bistro in Cosebuz.

Dann noch bissl gesundheitlich geschwächelt und am 30. ging es an die polnische Ostsee. Und dieses Reise war genial. Ein wenig skeptisch war ich ob das mit 13 Leuten die ich gar nicht, mehr oder weniger kannte auch alles funktioniert. Doch es war klasse. Tolle Menschen und irgendwie war ich nach vier Tagen doch traurig und mit Wehmut versehen als es wieder heimwärts ging.

Am Montag musste ich dann auch wieder gen Düsseldorf. Das Leben ist kein Ponyhof und so muss auch ich bis das der Lottojackpot meine ist, was für mein Geld tun und ich werde das tun. Das Leben ist eine Herausforderung und der stelle ich mich.

So und nun bin ich wieder drin im Alltag, habe die Woche meine Juni´s mal wiedergesehen, mit denen schon wieder jede Menge erlebt und freue mich auf die kommenden Tage, Wochen und Monate. Ein wenig meiner Planung kann ich euch ja schonmal verraten. Im März geht es neun Tage nach Mallorca bissl radeln, im April steht in Berlin ein Halbmarathon an mit anschließendem Bildungsurlaub und dann schauen wir mal weiter.

bis dahin liebe Grüße ganz besonders nach Berlin

eure Lilli

Freitag, 26. November 2010

Hallo Welt,

die Lilli meldet sich mal wieder zu Wort. Das Jahr neigt sich dem Ende und ich finde es an der Zeit mal wieder bissl was zu berichten.


Mein Urlaub in Kanada war toll um nicht zu sagen grandios. Ich war nicht das letzte Mal dort. Danach war es nur sehr schwer wieder in den Alltag zu kommen. Also musste acht Wochen später der nächste Urlaub her. Diesmal ging es mit Freundin Karin eine Woche in die Schweiz - ins Engadin. In dieser Zeit hätte ich zu gerne die Zeit angehalten. Warum? Als ich wieder zurück war, war nix mehr so wie es war. Der beste Chef der Welt weg und ein neuer da. Verdaut habe ich das ganze auch Monate danach nicht. Wer J. T. kennenlernen durfte, weiß warum. Am 1. Oktober beging ich mein 10-jähriges Dienstjubiläum. Mein Gott nun lebe ich schon ein Jahrzehnt hier. Ich kann mich noch an meine Anfänge erinnern. Zur Belohnung gönnte ich mir einen Kurztrip nach Zeeland, wo Peg & ihre kleine Familie Urlaub machten. Ein paar Tage später hatte ich schon traditionell meine Liebsten um mich herum - Oktoberparty. Wie viel mir diese Menschen bedeuten, wurde mir an diesen beiden Tagen wieder bewusst.


Und was gab es in Sachen Radsport neues? Im Juli fanden in Cottbus die deutschen Bahnmeisterschaften statt. Klar das ich mit von der Partie war. Es hat sich gelohnt. Kim und Ruben sind deutsche Meister in der 4.000 Meter Mannschafts-Verfolgung geworden. Da flossen schon ein paar Tränen bei mir. Tränen des Stolzes und Tränen der Erleichterung. Im September verreiste ich mich mit dem Landesverband einige Wochenenden. Einmal nach Genthin, einmal nach Hildesheim und einmal nach Frankfurt/Oder. Anstrengende aber erfolgreiche und lustige Tage. Mit dem Münsterlandgiro, wo ich als Mädchen für alles unterwegs war, ich kümmerte mich erst um die Akkreditierung der Presseleute, fuhr dann das Führungsfahrzeug des 55 km Jedermannrennens, saß wieder im Pressezentrum, wickelte das Fette Reifen Rennen mit ab und war dann noch für das Fernsehen im Einsatz, endete die Radsaison. Gott sei Dank hat alles reibungslos geklappt. Ich war vorher ganz schön aufgeregt. Nach einer kurzen radsportfreien Zeit, läuft die Vorbereitung auf die kommende Saison auf Hochtouren. Am letzten Wochenende fand der erste Lehrgang des NRW Jugendkaders statt, wo ich die Chance nutzte, auch mal wieder auf den Hobel zu steigen.


Nun blicke ich dem Crossduathon am 5. Dezember in Frankfurt, den ich gemeinsam mit meinem besten Kumpel Roland in Angriff nehme, zuversichtlich ins Auge, auch wenn ich wohl viel Zeit beim Laufen verlieren werde. Doch dabei sein ist ja bekanntlich alles. :-)


lieben Gruss auch ins benachbarte Ausland


eure Lilli


Donnerstag, 13. Mai 2010

Kurze Wasserstandsmeldung

Während ich auf dem Flughafen in Düsseldorf sitze und auf meinen Flieger Richtung Kanada in meinen wohlverdienten Urlaub warte, nutze ich die Zeit sinnvoll ein paar Sätze zu tippen.


Ein Drittel des Jahres ist schon wieder um. Mein Gott wie die Zeit verfliegt. Die letzten Wochen stand ich mal wieder unter Strom. Das ist nix neues? Stimmt. Aber ich werde ja auch nicht jünger und deshalb kostet es mich ehrlich gesagt schon mehr Energie als noch vor zwei oder drei Jahren.


Der Umzug ist geschafft. Was für ein Akt. Drei Kreuze habe ich gemacht, als ich am vergangenen Dienstag endlich die Schlüssel der alten Bude abgegeben habe. Mein Gott was in 45 Quadratmeter Wohnung so alles reinpasst. Dann die ganze Lauferei durch die Möbelhäuser und so weiter. Ob die neuen vier Wände schon fertig sind? Na klar noch nicht. Gut Ding will Weile haben. :-) Vielleicht gibt es ja Geister, die das in den kommenden drei Wochen für mich erledigen.


Meine Düsseldorfer Jungens sind in Form und damit war ich auch schon Empfängerin von Blumen. Platz zwei in Düren von Ruben. Noch ein Treppchen höher stieg er bei den Landesmeisterschaften in Attendorn. Kim ließ sich nicht lange bitten und kletterte mit Platz drei auf Düsseldorf´s Prachtmeile auf´s Podest. Hier war ich leider nicht vor Ort, da es mich mit dem Landesverband nach Thüringen zum Jugendsichtungsrennen zog. Viele alte Bekannte von früher wiedergetroffen und schon deshalb lohnt sich der Aufwand für mich.


Mitten im Umzug flog ich auch noch 2,5 Tage nach Dresden, um dann an der Geburtstagsfeier von Sonnenschein Jann teilzunehmen. Meine Cousine meint ja ich schaffe es seit zehn Jahren immer da zu sein, was ich nicht so recht glauben konnte. Sollte dem aber wirklich so sein, bin ich schon ein wenig stolz, das mit den ganzen Terminen gebacken zu bekommen. Den Heimatbesuch in Cottbus verband ich mit der internationalen Juniorenrundfahrt. Wobei mir die schlussendlich nicht so gut bekam. 1,5 h im Regen ohne Schirm und entsprechende Kleidung fand mein Immunsystem überhaupt nicht gut und drei Tage später gab es die Retourkutsche. Ja, ja Mama hat noch gesagt: „Kind nimm mein Cape.“ Zwei Tage Fieber und drei Wochen Husten und Schnupfen. Aber was mich nicht tötet, härtet mich ab.


Im Job gibt es nix neues. Wie immer jede Menge zu tun. Gestern zum Showdown nochmal 11,5 h gerackert und als letzte das Licht ausgemacht. Bin am überlegen, ob ich nicht doch kündige und Bäckerin werde. Habe diese Woche zum Ehrentag meines Kollegen eine schwedische Apfeltorte gezaubert und die Premiere dieses Kuchen ist wohl gelungen so schnell wie der alle war. Mit vier tollen Kuchen, die ich mittlerweile auf die Reihe bekomme, lässt sich doch ne Konditorei führen oder?


So Jungens und Mädels. Ich verabschiede mich für´s erste. Haltet die Ohren steif.


lieben Gruss


Lilli

Samstag, 3. April 2010

Die ersten Tage im Jahr 2010

Ein Viertel des Jahres ist nun schon rum und der Januar war wirklich genial. Da störte auch nicht die 10 Stunden Fahrt von Cottbus zurück in den goldenen Westen zu Jahresbeginn. Take it easy. Noch 15 Tage für zwei arbeiten, zwischendurch die Prüfung zum Trainer ablegen und auch so lief alles viel zu gut um wahr zu sein. Und meine Gedanken wurden wieder bestätigt. Ich habe ein ausgeglichenes Leben. Immer wenn mich zuviel Glück umgibt, kommt eine Situation, die mich vor dem Abheben bewahrt und immer wenn ich das Gefühl habe ich falle, gibt es eine Situation die mich davor bewahrt, auf dem harten Boden aufzuknallen. Ich glaube das können nicht alle von sich behaupten und von daher bin ich mit meinem Leben zufrieden. Das Leben ist eine Herausforderung und der stelle ich mich.


Laut Horoskop soll 2010 das Jahr der Veränderungen für mich werden. Nun gut. Dann kümmern wir uns jetzt als erstes Mal um eine neue Wohnung. Die hatte ich dann Ende Februar gefunden. So werde ich Hilden im April den Rücken kehren und nach Erkrath ziehen. Bevor es aber soweit ist, war noch Mallorca an der Reihe. In diesem Jahr gab ich mit einer Woche zufrieden. Schon in Palma gelandet, gab es die ersten bekannten Gesichter. Glück gehabt. So hatte ich gleich einen Transfer zum Hotel und ersparte mir die Taxikosten. Im Hotel wartete schon Karin auf mich, die in der vergangenen Woche Schnee auf der Insel erleben durfte. Gott sei Dank, so hat sie nicht ganz so großen Trainingsvorsprung. Zu später Stund schleifte sie mich gleich in den Bierkönig. Die Luxemburger Radler Dan, Serge, Luc & Co. hatten ihren letzten Abend auf der Insel. Bacardi Cola hintergezogen und der Bierkönig war meiner. hi, hi. Aber wer feiern kann, kann auch radfahren und so saß ich am nächsten Morgen auf meinem Hobel und drehte bei kühlen, windigen aber trockenen Wetter eine erste 3 Stunden Tour. Am Sonntag schleuste uns Kaaskopp Hans über die Insel und es ist schon echt genial, wenn man auf der Tour oder auch danach im Cafe super viele Bekannte trifft. Sei es aus Düsseldorf, Münster und die Jungs aus Hannover oder oder oder. Apropo die Jungs aus Hannover. Detlef ist Papa geworden und wie hat er seine Tochter genannt? Richtig. Lilli. Und der Ingo hat sich einen Hund zugelegt und wie heißt der? Richtig. Lilli. Mit knapp 500 km in den Beinen trat ich nach sieben Tagen wieder die Heimreise an. In den vier Tagen Urlaub, die ich noch vor mir hatte, klapperte ich die Möbelhäuser ab. Wenn neue Bude, dann richtig. Halbe Sachen gibbet nicht. Ende der Woche wurde dann auch die neue Radsaison eingeläutet. Samstag verbrachte ich den ganzen Tag in Büttgen auf der Bahn und am Sonntag war Köln-Schuld-Frechen an der Reihe. Meine beiden Jungs haben sich achtbar geschlagen und wenn sie am Ende das Glück noch auf ihrer Seite haben, stehen sie nicht nur bei der Ehrung der Sprintwertung auf dem Podest.


Für mich heißt es nun weiter Kisten packen und nebenbei noch meinen Kanadaurlaub planen. Ziele auf die ich mich jetzt freue und wenn zwischendurch Stolpersteine im Weg liegen, baue ich einfach eine Treppe zum Himmel daraus. Was es ansonsten so 2010 bei mir gibt, werdet ihr hier lesen.


Freitag, 2. April 2010

Ich bin wieder da - Rückblick Ende 2009

Fünf Monate gab es hier nix zu lesen. Doch als ich heute morgen aus dem Bett kroch war mir irgendwie danach, hier mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.


Was ist in der Vergangenheit passiert? Für Vollständigkeit übernehme ich keine Garantie.


Im Oktober verbrachte ich zehn Tage auf Mallorca. Sehr durchwachsene Tage, aber das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Unter Anfeuerung von Freundin Jaqui, ihrer Schwester und Pudel bestritt ich den 10 km Lauf im Rahmen des Palma Marathons. Mein Bruder schaffte bravourös die 42 Kilometer. Hut ab.


Eine Woche später ging es mit Freundin Ina traditionell nach Hamburg. Diesmal zum Musical „Tarzan“. Auf dem Rückweg wie jedes Jahr ein Pit Stop in Lüneburg bei meiner Berufsschulfreundin Aylin und ihrer Familie.


Zum Ende des Jahres begann ich meine Trainer Ausbildung und begleitete am Wochenende Lehrgänge des Landesverbandes. Zwischendurch huschte ich noch einmal ein Wochenende auf die Sonneninsel. Ich musste einfach nochmal raus aus dem Alltag.


Später als geplant trat ich meinen Weihnachtsurlaub an. Diese letzten Wochen vor dem Jahreswechsel waren sehr aufregend in jeder Hinsicht. Mein Umfeld konnte nicht verstehen wie teilweise gelassen ich all den Kram hinnahm aber mit dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ war für mich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Am 21. Dezember erreichte mich ein Anruf, ich hätte einen Rohrbruch im Bad. Na wunderbar. Am 22. Dezember kamen also die Handwerker. Das ich eigentlich keine Minute für sowas Zeit hatte, interessierte das Rohr anscheinend nicht. Ich hatte einen vollen Schreibtisch, mein Kollege war sechs Wochen im Urlaub und seit dem 10. Dezember machte ich regelmäßig als Letzte das Licht aus im Büro. Nun gut, das bekomm ich schon irgendwie gebacken. Kurzer Anruf bei der Familie, das es mit der Anreise am 23. Dezember nix wird und den Ablaufplan kurzerhand umgezwitscht. Hätte mich an diesem 23. Dezember nicht Chefe´s Frau kurz vor 20 Uhr aufgefordert das Büro zu verlassen, ich hätte wohl Heiligabend noch dagesessen. Kurz noch zum Abendessen bei Jürgen und Andrea vorbei und um 23 Uhr in der Kiste. Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Tasche packen und ab auf die Piste. In Köln fiel mir dann ein, das ich die Hälfte vergessen habe. Geärgert? Nö. Ist doch eh nicht zu ändern. Also kehrt und wieder nach Hilden. Rest eingepackt und abermals los. Die Autobahn war frei und so kam ich zügig bis Bautzen durch. Dort wartete in der City schon mein Bruder auf mich zum Geschenke einkaufen. Als die Geldbörse leer war, ging es zur Verwandtschaft. „In einer Stunde ist Bescherung.“ kam von meiner Cousine. Waaaaas? Okay dann mal die Geschenke einpacken für die Kids. Nicht verwunderlich, dass ich an diesem Abend nicht lange durchhielt. Weiter ging es am ersten Weihnachtsfeiertag mit einer Joggingrunde mit meinem Bruder und meinem Onkel. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Nachwuchs ins Kino. Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag ging die Action weiter. Meine Tante wurde 40. Einen Tag später fuhr ich mit meinen Eltern nach Cottbus nachdem ich morgens noch eine MTB Runde absolviert hatte. Bevor es am 30. Dezember zum Kurzurlaub an die polnische Ostsee ging, traf ich mich noch mit dem aktuellen Profimeister zum Cafe schlürfen und mit der alten Cottbuser Berufsschulgang plus Ina zum Abendessen. Tolle Zeit. Genau wie der Trip ins Nachbarland. Vier Mädels und vier Jungs gingen auf Reise. Ich kannte nur die Mädels aber es dauerte keine fünf Minuten bis ich die Jungs kannte bzw. sie mich kannten. :-) Die Tage über Silvester waren einfach nur geil. Ich habe soviel Luft und Licht bekommen, habe soviel gelacht, habe meinen Akku aufgeladen. Ja ich fühlte mich schon fast neugeboren nach der letzten Zeit. Ich freu mich auf das Jahr 2010.