Freitag, 26. November 2010

Hallo Welt,

die Lilli meldet sich mal wieder zu Wort. Das Jahr neigt sich dem Ende und ich finde es an der Zeit mal wieder bissl was zu berichten.


Mein Urlaub in Kanada war toll um nicht zu sagen grandios. Ich war nicht das letzte Mal dort. Danach war es nur sehr schwer wieder in den Alltag zu kommen. Also musste acht Wochen später der nächste Urlaub her. Diesmal ging es mit Freundin Karin eine Woche in die Schweiz - ins Engadin. In dieser Zeit hätte ich zu gerne die Zeit angehalten. Warum? Als ich wieder zurück war, war nix mehr so wie es war. Der beste Chef der Welt weg und ein neuer da. Verdaut habe ich das ganze auch Monate danach nicht. Wer J. T. kennenlernen durfte, weiß warum. Am 1. Oktober beging ich mein 10-jähriges Dienstjubiläum. Mein Gott nun lebe ich schon ein Jahrzehnt hier. Ich kann mich noch an meine Anfänge erinnern. Zur Belohnung gönnte ich mir einen Kurztrip nach Zeeland, wo Peg & ihre kleine Familie Urlaub machten. Ein paar Tage später hatte ich schon traditionell meine Liebsten um mich herum - Oktoberparty. Wie viel mir diese Menschen bedeuten, wurde mir an diesen beiden Tagen wieder bewusst.


Und was gab es in Sachen Radsport neues? Im Juli fanden in Cottbus die deutschen Bahnmeisterschaften statt. Klar das ich mit von der Partie war. Es hat sich gelohnt. Kim und Ruben sind deutsche Meister in der 4.000 Meter Mannschafts-Verfolgung geworden. Da flossen schon ein paar Tränen bei mir. Tränen des Stolzes und Tränen der Erleichterung. Im September verreiste ich mich mit dem Landesverband einige Wochenenden. Einmal nach Genthin, einmal nach Hildesheim und einmal nach Frankfurt/Oder. Anstrengende aber erfolgreiche und lustige Tage. Mit dem Münsterlandgiro, wo ich als Mädchen für alles unterwegs war, ich kümmerte mich erst um die Akkreditierung der Presseleute, fuhr dann das Führungsfahrzeug des 55 km Jedermannrennens, saß wieder im Pressezentrum, wickelte das Fette Reifen Rennen mit ab und war dann noch für das Fernsehen im Einsatz, endete die Radsaison. Gott sei Dank hat alles reibungslos geklappt. Ich war vorher ganz schön aufgeregt. Nach einer kurzen radsportfreien Zeit, läuft die Vorbereitung auf die kommende Saison auf Hochtouren. Am letzten Wochenende fand der erste Lehrgang des NRW Jugendkaders statt, wo ich die Chance nutzte, auch mal wieder auf den Hobel zu steigen.


Nun blicke ich dem Crossduathon am 5. Dezember in Frankfurt, den ich gemeinsam mit meinem besten Kumpel Roland in Angriff nehme, zuversichtlich ins Auge, auch wenn ich wohl viel Zeit beim Laufen verlieren werde. Doch dabei sein ist ja bekanntlich alles. :-)


lieben Gruss auch ins benachbarte Ausland


eure Lilli


Donnerstag, 13. Mai 2010

Kurze Wasserstandsmeldung

Während ich auf dem Flughafen in Düsseldorf sitze und auf meinen Flieger Richtung Kanada in meinen wohlverdienten Urlaub warte, nutze ich die Zeit sinnvoll ein paar Sätze zu tippen.


Ein Drittel des Jahres ist schon wieder um. Mein Gott wie die Zeit verfliegt. Die letzten Wochen stand ich mal wieder unter Strom. Das ist nix neues? Stimmt. Aber ich werde ja auch nicht jünger und deshalb kostet es mich ehrlich gesagt schon mehr Energie als noch vor zwei oder drei Jahren.


Der Umzug ist geschafft. Was für ein Akt. Drei Kreuze habe ich gemacht, als ich am vergangenen Dienstag endlich die Schlüssel der alten Bude abgegeben habe. Mein Gott was in 45 Quadratmeter Wohnung so alles reinpasst. Dann die ganze Lauferei durch die Möbelhäuser und so weiter. Ob die neuen vier Wände schon fertig sind? Na klar noch nicht. Gut Ding will Weile haben. :-) Vielleicht gibt es ja Geister, die das in den kommenden drei Wochen für mich erledigen.


Meine Düsseldorfer Jungens sind in Form und damit war ich auch schon Empfängerin von Blumen. Platz zwei in Düren von Ruben. Noch ein Treppchen höher stieg er bei den Landesmeisterschaften in Attendorn. Kim ließ sich nicht lange bitten und kletterte mit Platz drei auf Düsseldorf´s Prachtmeile auf´s Podest. Hier war ich leider nicht vor Ort, da es mich mit dem Landesverband nach Thüringen zum Jugendsichtungsrennen zog. Viele alte Bekannte von früher wiedergetroffen und schon deshalb lohnt sich der Aufwand für mich.


Mitten im Umzug flog ich auch noch 2,5 Tage nach Dresden, um dann an der Geburtstagsfeier von Sonnenschein Jann teilzunehmen. Meine Cousine meint ja ich schaffe es seit zehn Jahren immer da zu sein, was ich nicht so recht glauben konnte. Sollte dem aber wirklich so sein, bin ich schon ein wenig stolz, das mit den ganzen Terminen gebacken zu bekommen. Den Heimatbesuch in Cottbus verband ich mit der internationalen Juniorenrundfahrt. Wobei mir die schlussendlich nicht so gut bekam. 1,5 h im Regen ohne Schirm und entsprechende Kleidung fand mein Immunsystem überhaupt nicht gut und drei Tage später gab es die Retourkutsche. Ja, ja Mama hat noch gesagt: „Kind nimm mein Cape.“ Zwei Tage Fieber und drei Wochen Husten und Schnupfen. Aber was mich nicht tötet, härtet mich ab.


Im Job gibt es nix neues. Wie immer jede Menge zu tun. Gestern zum Showdown nochmal 11,5 h gerackert und als letzte das Licht ausgemacht. Bin am überlegen, ob ich nicht doch kündige und Bäckerin werde. Habe diese Woche zum Ehrentag meines Kollegen eine schwedische Apfeltorte gezaubert und die Premiere dieses Kuchen ist wohl gelungen so schnell wie der alle war. Mit vier tollen Kuchen, die ich mittlerweile auf die Reihe bekomme, lässt sich doch ne Konditorei führen oder?


So Jungens und Mädels. Ich verabschiede mich für´s erste. Haltet die Ohren steif.


lieben Gruss


Lilli

Samstag, 3. April 2010

Die ersten Tage im Jahr 2010

Ein Viertel des Jahres ist nun schon rum und der Januar war wirklich genial. Da störte auch nicht die 10 Stunden Fahrt von Cottbus zurück in den goldenen Westen zu Jahresbeginn. Take it easy. Noch 15 Tage für zwei arbeiten, zwischendurch die Prüfung zum Trainer ablegen und auch so lief alles viel zu gut um wahr zu sein. Und meine Gedanken wurden wieder bestätigt. Ich habe ein ausgeglichenes Leben. Immer wenn mich zuviel Glück umgibt, kommt eine Situation, die mich vor dem Abheben bewahrt und immer wenn ich das Gefühl habe ich falle, gibt es eine Situation die mich davor bewahrt, auf dem harten Boden aufzuknallen. Ich glaube das können nicht alle von sich behaupten und von daher bin ich mit meinem Leben zufrieden. Das Leben ist eine Herausforderung und der stelle ich mich.


Laut Horoskop soll 2010 das Jahr der Veränderungen für mich werden. Nun gut. Dann kümmern wir uns jetzt als erstes Mal um eine neue Wohnung. Die hatte ich dann Ende Februar gefunden. So werde ich Hilden im April den Rücken kehren und nach Erkrath ziehen. Bevor es aber soweit ist, war noch Mallorca an der Reihe. In diesem Jahr gab ich mit einer Woche zufrieden. Schon in Palma gelandet, gab es die ersten bekannten Gesichter. Glück gehabt. So hatte ich gleich einen Transfer zum Hotel und ersparte mir die Taxikosten. Im Hotel wartete schon Karin auf mich, die in der vergangenen Woche Schnee auf der Insel erleben durfte. Gott sei Dank, so hat sie nicht ganz so großen Trainingsvorsprung. Zu später Stund schleifte sie mich gleich in den Bierkönig. Die Luxemburger Radler Dan, Serge, Luc & Co. hatten ihren letzten Abend auf der Insel. Bacardi Cola hintergezogen und der Bierkönig war meiner. hi, hi. Aber wer feiern kann, kann auch radfahren und so saß ich am nächsten Morgen auf meinem Hobel und drehte bei kühlen, windigen aber trockenen Wetter eine erste 3 Stunden Tour. Am Sonntag schleuste uns Kaaskopp Hans über die Insel und es ist schon echt genial, wenn man auf der Tour oder auch danach im Cafe super viele Bekannte trifft. Sei es aus Düsseldorf, Münster und die Jungs aus Hannover oder oder oder. Apropo die Jungs aus Hannover. Detlef ist Papa geworden und wie hat er seine Tochter genannt? Richtig. Lilli. Und der Ingo hat sich einen Hund zugelegt und wie heißt der? Richtig. Lilli. Mit knapp 500 km in den Beinen trat ich nach sieben Tagen wieder die Heimreise an. In den vier Tagen Urlaub, die ich noch vor mir hatte, klapperte ich die Möbelhäuser ab. Wenn neue Bude, dann richtig. Halbe Sachen gibbet nicht. Ende der Woche wurde dann auch die neue Radsaison eingeläutet. Samstag verbrachte ich den ganzen Tag in Büttgen auf der Bahn und am Sonntag war Köln-Schuld-Frechen an der Reihe. Meine beiden Jungs haben sich achtbar geschlagen und wenn sie am Ende das Glück noch auf ihrer Seite haben, stehen sie nicht nur bei der Ehrung der Sprintwertung auf dem Podest.


Für mich heißt es nun weiter Kisten packen und nebenbei noch meinen Kanadaurlaub planen. Ziele auf die ich mich jetzt freue und wenn zwischendurch Stolpersteine im Weg liegen, baue ich einfach eine Treppe zum Himmel daraus. Was es ansonsten so 2010 bei mir gibt, werdet ihr hier lesen.


Freitag, 2. April 2010

Ich bin wieder da - Rückblick Ende 2009

Fünf Monate gab es hier nix zu lesen. Doch als ich heute morgen aus dem Bett kroch war mir irgendwie danach, hier mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.


Was ist in der Vergangenheit passiert? Für Vollständigkeit übernehme ich keine Garantie.


Im Oktober verbrachte ich zehn Tage auf Mallorca. Sehr durchwachsene Tage, aber das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Unter Anfeuerung von Freundin Jaqui, ihrer Schwester und Pudel bestritt ich den 10 km Lauf im Rahmen des Palma Marathons. Mein Bruder schaffte bravourös die 42 Kilometer. Hut ab.


Eine Woche später ging es mit Freundin Ina traditionell nach Hamburg. Diesmal zum Musical „Tarzan“. Auf dem Rückweg wie jedes Jahr ein Pit Stop in Lüneburg bei meiner Berufsschulfreundin Aylin und ihrer Familie.


Zum Ende des Jahres begann ich meine Trainer Ausbildung und begleitete am Wochenende Lehrgänge des Landesverbandes. Zwischendurch huschte ich noch einmal ein Wochenende auf die Sonneninsel. Ich musste einfach nochmal raus aus dem Alltag.


Später als geplant trat ich meinen Weihnachtsurlaub an. Diese letzten Wochen vor dem Jahreswechsel waren sehr aufregend in jeder Hinsicht. Mein Umfeld konnte nicht verstehen wie teilweise gelassen ich all den Kram hinnahm aber mit dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ war für mich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Am 21. Dezember erreichte mich ein Anruf, ich hätte einen Rohrbruch im Bad. Na wunderbar. Am 22. Dezember kamen also die Handwerker. Das ich eigentlich keine Minute für sowas Zeit hatte, interessierte das Rohr anscheinend nicht. Ich hatte einen vollen Schreibtisch, mein Kollege war sechs Wochen im Urlaub und seit dem 10. Dezember machte ich regelmäßig als Letzte das Licht aus im Büro. Nun gut, das bekomm ich schon irgendwie gebacken. Kurzer Anruf bei der Familie, das es mit der Anreise am 23. Dezember nix wird und den Ablaufplan kurzerhand umgezwitscht. Hätte mich an diesem 23. Dezember nicht Chefe´s Frau kurz vor 20 Uhr aufgefordert das Büro zu verlassen, ich hätte wohl Heiligabend noch dagesessen. Kurz noch zum Abendessen bei Jürgen und Andrea vorbei und um 23 Uhr in der Kiste. Um 4 Uhr klingelt der Wecker. Tasche packen und ab auf die Piste. In Köln fiel mir dann ein, das ich die Hälfte vergessen habe. Geärgert? Nö. Ist doch eh nicht zu ändern. Also kehrt und wieder nach Hilden. Rest eingepackt und abermals los. Die Autobahn war frei und so kam ich zügig bis Bautzen durch. Dort wartete in der City schon mein Bruder auf mich zum Geschenke einkaufen. Als die Geldbörse leer war, ging es zur Verwandtschaft. „In einer Stunde ist Bescherung.“ kam von meiner Cousine. Waaaaas? Okay dann mal die Geschenke einpacken für die Kids. Nicht verwunderlich, dass ich an diesem Abend nicht lange durchhielt. Weiter ging es am ersten Weihnachtsfeiertag mit einer Joggingrunde mit meinem Bruder und meinem Onkel. Am Nachmittag fuhr ich mit dem Nachwuchs ins Kino. Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag ging die Action weiter. Meine Tante wurde 40. Einen Tag später fuhr ich mit meinen Eltern nach Cottbus nachdem ich morgens noch eine MTB Runde absolviert hatte. Bevor es am 30. Dezember zum Kurzurlaub an die polnische Ostsee ging, traf ich mich noch mit dem aktuellen Profimeister zum Cafe schlürfen und mit der alten Cottbuser Berufsschulgang plus Ina zum Abendessen. Tolle Zeit. Genau wie der Trip ins Nachbarland. Vier Mädels und vier Jungs gingen auf Reise. Ich kannte nur die Mädels aber es dauerte keine fünf Minuten bis ich die Jungs kannte bzw. sie mich kannten. :-) Die Tage über Silvester waren einfach nur geil. Ich habe soviel Luft und Licht bekommen, habe soviel gelacht, habe meinen Akku aufgeladen. Ja ich fühlte mich schon fast neugeboren nach der letzten Zeit. Ich freu mich auf das Jahr 2010.


Dienstag, 6. Oktober 2009

Niedergehauen (28.09.-04.10.2009)

Da hatte es mich niedergestreckt. Magen Darm Grippe. So elend habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Ich war nur eine von zehn Leuten, die es nach der Feier erwischt hatte. Den Übeltäter wollen wir hier mal nicht erwähnen.

Einen zweiten Tag verbrachte ich auf der Couch. Bloß irgendwie wieder fit werden. Gesundheit geht doch über alles.

Zur Wochenmitte war ich wieder soweit hergestellt, dass ich ins Büro konnte. Ich schnürte mir um 21 Uhr sogar die Schuhe und lief noch eine Runde. Irgendwie rennt mir bis zu dem Lauf langsam die Zeit weg. Aber wird schon passen.

Bauklötze hat am Donnerstag der Nachwuchs gestaunt. Da es regnete gingen wir in den Kraftraum. Hier erklärten wir die Geräte und anschließend durfte jeder mal probieren. Beim Bankdrücken und an der Beinpresse betätigte ich mich dann auch mal. Und siehe da ein wenig Muckis scheinen noch vorhanden zu sein. Den Vergleich mit dem Nachwuchs gewann ich. Siiiiiiiiiiiiiiiiieg. :)

Spontan entschloss ich mich schon am Freitag nach Münster zu fahren. Eingepackt hatte ich Ruben und Kim. Wir checkten im Hotel ein und fuhren dann in die City zum Profitalk. Laut Internet müsste es in der Grevener Straße sein - also das Jovel. Aber hier ist nix. Hmmh. Also in der Apotheke nachgefragt. Ja das war mal hier und ist jetzt am anderen Ende der Stadt. Na supi. Also im Laufschritt zurück zum Auto. Viel Zeit hatten wir ja nicht mehr. Und dann kam was kommen musste. Die Innenstadt war dicht. So ein Mist, man Gaffron weil du nicht ordentlich im Internet nachschauen konntest. Das kann ja nur wieder dir passieren, schimpfte ich laut mit mir. Kim fragte mich dann ob alles okay sei oder ob er sich Sorgen machen müsste. Aber ich erwiderte nur das ich gerade meine Selbstkritikphase habe. Mit zehn Minuten Verspätung trudelten wir schließlich ein. Wo ist der deutsche Meister? Weg. Na klasse. Das war doch eigentlich der Hauptgrund unseres Erscheinens. Also noch den zwei anderen gelauscht und dann ging es in den Hafen zum Abendessen. Über drei Stunden quakten wir über Gott und die Welt und ich hatte das Gefühl dass man sich mit den beiden 16-Jährigen besser unterhalten kann als mit Leuten die 35 sind. Schon beeindruckend.

8 Uhr Frühstück und ab zum Rennen. Die Jungs machten sich auf Brautschau und ich harrte der Dinge die da kommen. Es folgte ein Gespräch mit dem Jugendleiter, dann kümmerte ich mich um die Milram Ferienkinder, quakte hier ne Runde, traf dort jemanden und dann waren auch schon die Profis im Ziel. Ich watschelte zu den Jungs, fuhr anschließend mit Mama und Papa Bercz zum besten Italiener außerhalb Italiens und wir bekamen später noch Gesellschaft vom Team. Die Fahrer verabschiedeten sich später gen Disco und ich trat die Heimreise an. Irgendwie komisch das ganze. Ein Kapitel meines Lebens geht zu Ende. Nun gut so soll es sein. Ich glaube die Flasche Sekt und die Merci´s von Henne werde ich nie killen, das bleibt als Erinnerung.

Am nächsten Morgen ging es nach Kempen. Zunächst war ich mit meinen holländischen Freunden verabredet, die das Seniorenrennen bestreiten wollten. Das klappte auch alles, doch mein Vorhaben Patrick bei seinem Heimrennen anzufeuern und mitzufiebern musste ich begraben. Der Kopf spielte nicht mit und mich suchte abermals die Migräne heim. Schade, schade. So verbrachte ich den Nachmittag auf der Couch. Schon der dritte in einer Woche. Hiiiiiiiilfe. Aber alles wird gut.

Bis zur nächsten Woche

Eure Lilli

Dienstag, 29. September 2009

Ich muss wieder öfters in die Heimat (21.-27.09.2009)

Die Woche begann wieder mit einem Zahnarztbesuch. Mit etwas Verspätung traf ich dann im Büro ein. Hier bekamen wir heute von Lucie mit Nachwuchs Besuch. Das war ja wieder was für mich. Jemanden Blödsinn beibringen. Komm wir spielen Flieger. Och nee Leni du solltest doch dein Essen drin behalten und meiner Jacke zeigen, dass es dir nicht geschmeckt hat. Supi und ich habe doch noch eine Verabredung. Jetzt muss ich im T-Shirt in die Kälte. Okay so kalt war es Gott sei Dank am Nachmittag noch nicht und am Abend leihte ich mir dann ein Kleidungsstück.

Auch den Dienstagabend verbrachte ich in netter Gesellschaft. Zwar wieder vor Mitternacht nicht im Bett gewesen, aber man muss Prioritäten setzen.

Trotz Regen bin ich mit drei Jugendlichen am Mittwoch auf Radtour gegangen. Wir hatten viel Spaß, okay einmal war es kurz brenzlig als der LKW gefährlich nah kam. Aber ich brachte alle wieder heile nach 1,5 Stunden heim.

Freitag abend startete ich mit etwas Verspätung mit dem Air Berlin Flieger gen Berlin. Heimatbesuch. In Tegel angekommen, fuhr mir na klar der Bus zum Hauptbahnhof vor der Nase weg. Naja ich habe ja keine Eile. Im übervollen Bus ging es dann 20 Minuten quer durch Berlin. Der Busfahrer war supi drauf und zauberte seinen Passagieren mit seinen Sprüchen ein Lächeln auf die Lippen. Kurz nach 20 Uhr hatte ich den Regionalexpress nach Cottbus bestiegen, nahm in der Hauptstadt der Lausitz ein Taxi und war gegen 22 Uhr bei Ma und Pa. Kurz nach mir trudelte auch mein Bruder ein. Da mein Onkel und meine Tante auch zu Besuch waren, fasste die Plattenbauwohnung nunmehr sechs Personen. Wahnsinn.

Das man nicht mal an einem Samstag ausschlafen kann. Immer dieser Lärm. Nachdem ich mir ein Brötchen reingeschoben hatte, schnürte ich mir die Laufschuhe und machte mich auf den Weg auf eine Laufrunde im Branitzer Park. 45 Minuten sollten es maximal werden, doch nach 50 Minuten war ich alles andere als in der Nähe meines Elternhauses. Shit. Wo bin ich? Komplett in die falsche Richtung gelaufen. Na klasse. Nach 1h 50 min war ich endlich wieder am Ausgangspunkt. So konnte ich mich schön um das Aufbauen des Partyraumes drücken. Erstmal vor den Fernseher. Schließlich lief die Frauen WM, zwischendurch kurz rüber zum brunchen und dann wieder Finale. Leider ohne Trixi & Co. Naja man kann nicht immer nur gewinnen. Am Nachmittag ging es mit den 20 Partygästen der Birthdayfeier meiner Ma und einer gemieteten Straßenbahn quer durch Cottbus. Ich war soooo müde, ich bin draußen auf der Bank eingepennt und selbst das Getobe der Kids konnte mich nicht davon abhalten. So war ich auch ziemlich zeitig im Bett.

Am Sonntag morgen hieß es aufräumen des Seniorentreffs. Dann nahm ich abermals die Straßenbahn und fuhr gen Bahnhof. Insgesamt etwas mehr als sechs Stunden Zugfahrt standen bevor mit Umstieg in Berlin und kurzem Aufenthalt in der DB Lounge. Gut das ich da genug getrunken hatte und im IC mit einer Cola ausgekommen bin. 2,80 Euro für 0,5 Liter ist schon happig oder? Dann hatte mich Hilden wieder und gleich darauf auch mein Bett.

Bis zur nächsten Woche

Eure Lilli

Dienstag, 22. September 2009

Verklagen oder verzeihen? (14.-20.09.2009)

Langsam hatte Liane ihren Akku wieder aufgeladen. Wie sagt Chefe, ob du es hören willst oder nicht, du wirst auch älter und das Pensum kann man auf Dauer nicht halten. Aber das Einzusehen fällt irgendwie nicht ganz so leicht. Dienstag watschelte ich abermals zum Zahnarzt und überlegte ob ich ihn denn nicht verklagen sollte. Bei der Vorsorge sagt er, ich habe nur zwei ganz kleine Löcher, die er demnächst machen muss und dann bricht mir wenige Tage später der Zahn ab. So geht das nicht. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient und wenn er das ordentlich wieder hinbekommt, werde ich ihm verzeihen. Hi, hi.

Mittwoch schob ich noch mal nen freien Tag ein. Ich fuhr mit dem Zug nach Hamm. Hier schlenderte ich ein wenig durch die Läden, erst allein und dann zu zweit, besichtigte anschließend eine Wohnung, wo ich auch noch zum arbeiten verdonnert wurde und fuhr gegen 22.30 Uhr wieder gen Itterstadt.

Jugendtraining an der Messe Düsseldorf. Ein neuer wollte sich mal versuchen. Puh ist der groß für 14 Jahre. Er machte sich gut, hatte viel Spaß und wird wohl wiederkommen. Schön, wenn nicht alle Kids heutzutage vor der Playstation hängen. Bissl laut musste ich zwischendurch auch mal werden, aber irgendwo gibt es halt auch Grenzen.

Samstag fuhr ich abermals nach Bocholt zu Rose, einige Teile umtauschen und noch dies und jenes dazugekauft. Diesmal waren es nur knapp 200 Euro an der Kasse. Von dort aus ging es zur Ausbildung.

Sonntag morgen wieder in Ratingen verbracht, die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, kurz nach Hause und abend noch mal nach Düsseldorf rein. Besprechung mit Sascha und den Kids. Hey und es gibt Leute die haben ein Konzept für das was sie vorhaben und Struktur. Nach unzähligen, hmmmh wie heißen die Teile gleich, ach ja Flammkuchen und reger Unterhaltung verließ ich weit nach 22 Uhr das Lokal.

Bis zur nächsten Woche

Eure Lilli