Böse Post erreichte mich vom Finanzamt. Wo bitte bleibt Ihre Steuererklärung? Okay, okay. Also ran an die Arbeit. Ist ja eigentlich ganz easy. Am Donnerstag ackerte ich nur halbtags. Um 14 Uhr erwartete ich Besuch zum shoppen. Hier ließ ich mal wieder meine supi Orientierung aufblitzen. Ich weiß schon warum ich nie mit dem Auto in die Innenstadt von Düsseldorf fahre.
Am Samstag ging es um 6.30 Uhr an die See. Jürgen und Andrea hatten eingeladen. Nach drei Stunden Fahrt kamen wir in Hamstede an. Gemütlich gemacht, gefrühstückt und es folgte ein langer Spaziergang. Wieder zurück, schloss ich für ein paar Minuten die Äuglein, ging dann in der Nordsee ne Runde schwimmen und lernte dann die Handhabung eines Lenkdrachens. Am späten Nachmittag ging es wieder zurück nach Deutschland.
Den ganzen Sonntagvormittag hing ich nur ab doch das machte mich irgendwie nicht zufrieden. Also zog ich mich um und schwang mich auf meinen Hobel. 70 Kilometerchen als Vorbereitung für meine anstehende Tour am folgenden Dienstag, vor der ich schon mächtig Respekt habe. Dazu aber bald mehr.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Dienstag, 18. August 2009
Dienstag, 11. August 2009
Hochzeit und Einschulung (03.-09.08.2009)
Bis auf das ich mir nun wirklich ein neues MTB bestellt habe und es nun sehnsüchtig erwarte, ist in der Woche nicht viel spektakuläres passiert. Nun gut, aber das Wochenende sollte ja auch viel Energie und Ausdauer mir abverlangen.
Am Freitag morgen ging es zur Autovermietung. Alles redet von Finanzkrise, da frage ich mich doch, warum man es sich da noch leisten kann, nicht pünktlich die Tür zu öffnen und als Zugabe auch das Auto noch nicht fertig zu haben. Mit 30 Minuten Verspätung machte ich mich dann auf den Weg zur Frühstücksverabredung nach Hamm. Von hier aus ging es Mittag weiter nach Cottbus. Auf Höhe Hannover bekam ich die ersten Zweifel pünktlich auf der Hochzeit meiner alten Berufsschulfreundin und Drinkmixerin meiner alljährlichen Party Manja zu erscheinen. Der Verkehr stockte. Doch Liane für die Zeitmanagement kein Fremdwort ist, bekam alles in den Griff. Um 17.15 Uhr erreichte ich Cottbus, grüßte kurz meine Eltern, sprang unter die Dusche, zog mich schick an und auf ging es nach Kolkwitz. Und? Ich war um 17.50 Uhr da. Heißt, ich war zehn Minuten zu früh. Hi, hi. Boa war die Manja schick. Gegen 2 Uhr war ich im Bett.
Und gegen 7 Uhr wieder wach. Meine Ma randalierte in der Wohnung. Nochmal einmal einschlafen. Ging nicht. Also aufgestanden und ab in die City zum shoppen. Zwei Kleider waren dann meine, doch woher die passenden Schuhe bekommen. Sandalen in der 42. Oje. Traurig und ohne Schuhe zog ich von dannen. Zu Hause Mittag gegessen und dann mit Mama, Papa blieb wegen seinem kaputten Fußgelenk zu Hause, nach Bautzen zur Einschulung meiner Cousine Isabell. Hier also ein weiteres Mal gefetet.
Am Sonntag morgen machte ich mich um die Mittagszeit auf die Rückreise. Bis kurz vor Braunschweig lief auch alles nach Plan. Ich hatte ja noch ne Verabredung zum Grillen. Doch dann kam alles anders. 12 Kilometer Stau auf der A2. Gut dass ich diesmal den Verkehrsfunk anhatte, denn mein Navi erzählte mir nix davon. Okay danke an den Mann, der eine perfekte Umleitung durchgab. Wieder auf der A2 zurück, die nächste Meldung. Garbsen - Lauenau 16 Km Stau. Och nee. Also wieder runter. Diesmal war es die falsche Entscheidung. Denn hier ging auch nix. Wirklich gar nix!!! Aaaaaaah. Bis Bad Nenndorf Landstraße und dann wieder auf die A2. Shitegal. Ob nun hier im Schneckentempo oder unten. Aus 17.30 Uhr Ankunftszeit wurde 18.57 Uhr. "Genial". Kurz bevor ich explodierte, hatte ich wieder freie Fahrt. So jetzt Bleifuß. Die Tachonadel übersprang die 200. Nochmal zehn Minuten gut gemacht. 19.47 Uhr Ankunft. Gott sei Dank gab es noch ein paar Würstchen. Um 22 Uhr nahm ich die letzten 100 Kilometer unter die Räder. Den 6 km Stau vor dem Kamener Kreuz umfuhr ich und war gegen 23 Uhr in der Itterstadt. Eins ist klar, im September beim nächsten Heimatbesuch wird wieder der Flieger genommen oder die Bahn.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Am Freitag morgen ging es zur Autovermietung. Alles redet von Finanzkrise, da frage ich mich doch, warum man es sich da noch leisten kann, nicht pünktlich die Tür zu öffnen und als Zugabe auch das Auto noch nicht fertig zu haben. Mit 30 Minuten Verspätung machte ich mich dann auf den Weg zur Frühstücksverabredung nach Hamm. Von hier aus ging es Mittag weiter nach Cottbus. Auf Höhe Hannover bekam ich die ersten Zweifel pünktlich auf der Hochzeit meiner alten Berufsschulfreundin und Drinkmixerin meiner alljährlichen Party Manja zu erscheinen. Der Verkehr stockte. Doch Liane für die Zeitmanagement kein Fremdwort ist, bekam alles in den Griff. Um 17.15 Uhr erreichte ich Cottbus, grüßte kurz meine Eltern, sprang unter die Dusche, zog mich schick an und auf ging es nach Kolkwitz. Und? Ich war um 17.50 Uhr da. Heißt, ich war zehn Minuten zu früh. Hi, hi. Boa war die Manja schick. Gegen 2 Uhr war ich im Bett.
Und gegen 7 Uhr wieder wach. Meine Ma randalierte in der Wohnung. Nochmal einmal einschlafen. Ging nicht. Also aufgestanden und ab in die City zum shoppen. Zwei Kleider waren dann meine, doch woher die passenden Schuhe bekommen. Sandalen in der 42. Oje. Traurig und ohne Schuhe zog ich von dannen. Zu Hause Mittag gegessen und dann mit Mama, Papa blieb wegen seinem kaputten Fußgelenk zu Hause, nach Bautzen zur Einschulung meiner Cousine Isabell. Hier also ein weiteres Mal gefetet.
Am Sonntag morgen machte ich mich um die Mittagszeit auf die Rückreise. Bis kurz vor Braunschweig lief auch alles nach Plan. Ich hatte ja noch ne Verabredung zum Grillen. Doch dann kam alles anders. 12 Kilometer Stau auf der A2. Gut dass ich diesmal den Verkehrsfunk anhatte, denn mein Navi erzählte mir nix davon. Okay danke an den Mann, der eine perfekte Umleitung durchgab. Wieder auf der A2 zurück, die nächste Meldung. Garbsen - Lauenau 16 Km Stau. Och nee. Also wieder runter. Diesmal war es die falsche Entscheidung. Denn hier ging auch nix. Wirklich gar nix!!! Aaaaaaah. Bis Bad Nenndorf Landstraße und dann wieder auf die A2. Shitegal. Ob nun hier im Schneckentempo oder unten. Aus 17.30 Uhr Ankunftszeit wurde 18.57 Uhr. "Genial". Kurz bevor ich explodierte, hatte ich wieder freie Fahrt. So jetzt Bleifuß. Die Tachonadel übersprang die 200. Nochmal zehn Minuten gut gemacht. 19.47 Uhr Ankunft. Gott sei Dank gab es noch ein paar Würstchen. Um 22 Uhr nahm ich die letzten 100 Kilometer unter die Räder. Den 6 km Stau vor dem Kamener Kreuz umfuhr ich und war gegen 23 Uhr in der Itterstadt. Eins ist klar, im September beim nächsten Heimatbesuch wird wieder der Flieger genommen oder die Bahn.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Dienstag, 4. August 2009
MTB Talent in der "grünen Hölle" entdeckt (27.-02.08.2009)

"Tour de Neuss" hieß es am Mittwoch. Neben vier von meinen Jungs war auch Heino mit von der Partie. Beim Empfang erst mal zum Etappensieg gratuliert. An der Rennstrecke traf ich dann auf Jule und Jana. Naja und da war Spaß vorprogrammiert. Die beiden missbrauchten meine Kamera und als ich dann kurz vor Mitternacht in Hilden wieder war, wertete ich erst mal die circa 200 Fotos aus. Aber haben se ganz gut gemacht. Mein MTB musste aufgerüstet werden. Der Gaul ist ja schon circa elf Jahre alt, aber am Wochenende muss er fit sein. Was Liane vor hat. Sie hat sich mal ganz spontan auf ein Inserat gemeldet und entschieden mal eben 24 h MTB Rennen zu fahren und das nicht irgendwo sondern auf dem Nürburgring. So ging es am Donnerstag nach einem Besuch im Radladen zu meinem Mechaniker Jürgen. Da gab es auch noch lecker Abendessen. Freitag fuhr ich um 15 Uhr Richtung Eifel. Wie werden die Mädels und Jungs sein, denen ich mich gleich anschließen sollte. Doch alles war bestens. Meine Wellenlänge. Wir hatten Spaß vom Anfang bis zum Ende. Am Abend wurde ich sogar noch auf eine Runde im Auto über die Nordschleife eingeladen. Puh mein Magen. Aber supi Erlebnis. Samstag Mittag ging es dann los. Ich startete als Letzte von unserem Viererteam und war ganz schön aufgeregt. Finde ich die Strecke, wie gut bin ich drauf? Immer diese Gedankenspielereien. Meine Beine waren top, alles war top. Ich war selbst überrascht. Bis Mitternacht war ich unterwegs, legte mich dann fünf Stunden auf´s Ohr und radelte dann eine Doppelrunde, bis die anderen drei Mädels wieder wach waren. Ich hatte soviel Spaß an diesem Wochenende und war happy die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich hatte ja noch Betreuung beim Sparkassengiro in Bochum zur Auswahl und die Deutsche Meisterschaft Madison der Jugend in Köln. Aber hier habe ich was für mich mal getan und das war gut so. Gegen 13 Uhr fuhr unser Mädelsteam über die Ziellinie und hatte es geschafft. Dadurch das ich für das Red Cross Team startete, hatte ich so viele Vorteile, wie ich gewöhnlicherweise nicht gehabt hätte. Wir hatten einen eigenen Koch, ich konnte im Medical Center duschen, auch meine Magenschmerzen am Sonntagmorgen bekamen wir schnell in den Griff. Also noch mal riesengroßes Dankeschön an die Jungs und Mädels.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Dienstag, 28. Juli 2009
Kegelkönigin (20.-26.07.2009)
Den Montag begann ich nach Feierabend sportlich. Knapp 60 Kilometer flach am Rhein entlang und so war diese Woche Montag kein Schontag. Am Dienstag ging es mit einigen Kollegen auf die Kirmes in Düsseldorf. Auf diese Riesendinger bekommt man mich ja für 1.000 Euro nicht hoch, aber Geisterbahn und Wildwasserbahn waren ein Muss. Aus der Wildwasserbahn schon nass ausgestiegen, kam es dann von oben knüppeldick. Platzregen von der allerfeinsten Sorte. Gott sei Dank hatte ich bis zu meinem Auto dann durch Steffi´s Freund einen Chaffeur. Daaaaanke. Mittwoch war Kegeln an der Reihe. Auch schon lange nicht mehr gemacht und mit ner komplett anderen Kollegengruppe als am Vortag. Doch Lilli muss ja immer überall dabei sein. Hi, hi. Geschätzte tausend verschiedene Spiele absolvierten wir und wenn ich mich recht erinnere war ich unschlagbar. Okay, okay. Das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Donnerstag und Freitag beantwortete ich erst mal die ganzen Autogrammkartenanfragen für das Seven Stones Team. Die Belgier, Franzosen und Niederländer sind echt verrückt. Samstag huschte ich noch mal vier Stunden ins Büro, schaute anschließend die spannende Tour Etappe auf den Mont Ventoux und pedalierte danach selbst noch 70 Kilometer durch die Gegend. Sonntagmorgen bekam ich Besuch aus Holland. Wir drehten durch das Neanderthal eine Runde, aßen anschließend bei Subway leckere Brötchen, tranken in der Innenstadt einen Cafe und dann hockte ich vor den TV zur Schlussetappe nach Paris.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Dienstag, 21. Juli 2009
Die Pampers gespart (13.-19.07.2009)
Da ich am Dienstag im Bett bleiben musste, holte ich den verpassten Arbeitstag so gut es ging am Samstag nach. Mittwoch musste ich ja auch zeitig nach Hause. Am Donnerstag war ich auch mal zwei Stunden mit meinem Bike unterwegs. Da der Live Ticker am Freitag prophezeite, dass es der Tag des Heinrich Haussler bei der Tour werden sollte, wollte ich das auf keinen Fall nur im Live Ticker sondern wenigstens vor dem TV verfolgen. Was für ein geniales Rennen von Heino. Da kann man schon mal nach sieben Stunden Feierabend machen. Sonntag wollte ich den Sprung aus 4.000 Meter Höhe wagen. Seit Freitag machte sich doch ein wenig Angst bei mir breit. Nicht, dass ich bei dem Fallschirmsprung nicht runter komme, aber Liane gehen ja immer wirre Dinge durch den Kopp. Doch aufgrund des wolkenreichen Himmels fiel der Sprung ins Wasser. Die Pampers blieb also trocken und ein neuer Termin muss her. Kneifen gibbet nicht. Kurz bevor es dunkel wurde und die Woche endete, raffte ich mich noch einmal auf und ging 30 Minuten nach dem Ende der Tour de France Etappe joggen. Klitschnass erreichte ich meine vier Wände hatte es aber geschafft, zweimal in sieben Tagen mich sportlich zu bewegen.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Dienstag, 14. Juli 2009
Und auf einmal war Stille in Innsbruck (06.-12.07.2009)

Karin nahm meinen Vorschlag zum Zammer Lochputz zu fahren an und so ging es wie der Name schon sagt nach Zams. Obwohl noch nicht ganz fit, wollte ich den Tag nutzen also kletterten wir nach Kronburg rauf. Als Belohnung gab es lecker Erdbeerkuchen. Los weiter die Schlucht hier oben entlang. Ein bisschen Kraft hatte ich danach immer noch also noch mal 20 Minuten zur Burgruine rauf. Jetzt zog sich der Himmel ganz schön zu also mussten wir uns hinunter ins Tal beeilen. Hier kamen wir auch noch trocken an, aber wir hatten noch gut 30 Minuten zum Auto. Was tun? Los wir trampen. Zunächst wollten uns ein paar Kiddis auf ihren Mountainbikes mitnehmen, aber das wäre keine so gute Idee gewesen dachte ich mir. Also das nächste Auto angehalten. Äääähm. Wie weit ist noch bis zur Venetbahn? Diese Frage war alles was wir rausbekamen. In das Auto wollten wir auf gar keinen Fall einsteigen. Endlich die ersten Häuser. Wir waren inzwischen pitschenass. Hallo. Fahren sie zufällig mit dem Auto jetzt weg und an der Venetbahnstation vorbei? Die Türkin erwiderte und schon hatten wir Unterschlupf. Mit dem Sohn noch kurz Zaubern im Auto gespielt, im Supermarkt was zum essen geholt und dann unter die heiße Dusche.
Der Mittwoch führte uns nach Innsbruck. Karin hatte sich mit einem Bekannten verabredet. Vorher waren wir wieder auf der Suche nach Schnäppchen, fanden aber nicht wirklich was. Da war Landeck schon ne Ecke günstiger. Nach dem Mittagessen in einer leckeren Pizzeria warteten wir auf Remo. Und kurz bevor es zu dem Treffen kam, stand ganz Innsbruck mit einmal still. Was war geschehen? Wir hatten gerade einen Tisch direkt neben dem goldenen Dach ergattert, also Karin sich drehte und mit ihrer Tasche den Tisch abräumte. Klirr. Gespenstische Ruhe für einige Sekunden und danach tosender Applaus. Nun kannte uns jeder. Wieder zurück in Tobadill ging es auf die MTB´s. Puh was bin ich kurzatmig geworden. Wie lange geht es denn noch bergauf???? Endlich oben und abwärts. Jipi. Wenigstens bissl Technik habe ich noch hinbekommen. Und dann? Peng. Plattfuß vorne aber alles gut ausgesteuert. Gut, dass es nicht mehr so weit bis zur Unterkunft war. Den Abend ließen wir locker mit einer DVD ausklingen.
Sonnenbrand gab es beim Lauf über die 2.000er Berge. Mit der Venetbahn fuhren wir hoch, liefen über den Venet, das Kreuzjoch zum Imsterbergjoch. Ich bekam sogar meinen Schnee zu Gesicht. Aus zeitlichen Gründen ging es nun langsam bergab. In der Galflun Alm machten wir Mittagspause. Karin bestellte sich ihren heiß ersehnten Kaiserschmarn und ich nahm Käsespätzle. Aber diese gab ich fast komplett wieder zurück. Nee sie waren schon lecker, aber essen war in dieser Woche nicht gerade meine Stärke. Nach fünf Stunden in den Bergen fuhren wir mit der Seilbahn wieder hinab. Und wieder hatten wir mit dem Wetter Glück. Wir waren auf unseren Zimmern und schon bald ging ein heftiges Gewitter nieder.
Unser Weg führte nach Imst. Hier besuchten wir die Touristeninformation und ließen uns wie der Name schon sagt informieren. Denn zum shoppen eignete sich diese Stadt nicht. Wir entschieden uns für eine MTB Tour durch das Gurgltal. Zwei Stunden auf relativ einfacher Strecke rumgekurvt, Räder wieder eingepackt und in der Pension das Ende der Tour Etappe verfolgt. Mit dem Auto gondelten wir noch durch die Gegend, fuhren in diverse Sackgassen, kamen aber immer wieder zurück. Dumm nur, dass in Landeck und Umgebung ab 18 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. So tranken wir in einem Hotelcafe noch einen Kakao und kehrten dann nach Tobadill zurück.
Ein weiteres Mal ging es nach Imst. Liane wollte so gerne in die Rosengartenschlucht. Eine Stunde bergan über diverse Brücken, vorbei an der blauen Grotte erreichten wir Hoch-Imst. Nun hätten wir mit dem Lift weiter zur Alm fahren können, doch wir sind ja jung und so gingen wir eine weitere Stunde zu Fuß bergauf. Jetzt hatten wir uns aber die Fahrt mit der längsten Achterbahn verdient. Das war wieder was für mich. In Hoch-Imst gab es Nudeln und anschließend führte uns der Weg wieder ins Tal. Pünktlich zu den letzten zehn Kilometern der Tour Etappe waren wir wieder vor dem Fernseher. Tasche packen und zum Abschluss wollten wir zum Feuerwehrfest des Ortes. Doch wo ist das???? Da ist ein Zelt aaaaaaaaaber da ist ja gar nix los. Los dann zurück zu den zwei Typen die da eben in der Kurve standen. Wo sind die hin? Wir fuhren geschätzte zehn Mal durch´s Dorf, doch sie waren unauffindbar. Als Trost gab es als Henkersmahlzeit Pommes rot weiß.
Nach dem Frühstück ging es Richtung Deutschland. Kurz vor der Grenze noch mal vollgetankt. Das sind Unterschiede. 17 Cent pro Liter. In der Nähe von Frankfurt Cafepause. Wir besuchten Peg noch in ihrem neuen Zuhause. Wirklich schicke Wohnung und Lenny ist gewachsen. Mensch. Um 18 Uhr war der Urlaub zu Ende. Hilden war erreicht. Auto auspacken, Waschmaschine ansetzen, Mietwagen zurückbringen, Fotos von der Kamera ziehen und in Erinnerungen schwelgen. Da war er vorbei der Urlaub. Jetzt wartet wieder der Alltag.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Mittwoch, 8. Juli 2009
Der Berg ruft (29.06.-05.07.2009)
Weiter geht's mit dem vollen Terminplan. Nach Feierabend fuhr ich mit der Regionalexpress zum Flughafen um mein Auto zu holen. Hiiiiiiilfe. Sauerstoff. Gut, dass ich nicht jeden Tag Zug fahren muss. Rappelvoll ist noch untertrieben. Mit dem Auto ging es dann weiter zum grillen oder zur Vorstandssitzung der Radsportjugend. Waren zwar nur sechs Leutchen da, aber so waren genug Würstchen für Klaus und Sascha vorhanden. Hi, hi. Das ist die Rache für das Lustigmachen meiner Stimme. Diese hatte ich seit dem Zeitfahren immer noch nicht wieder. Gegen 23 Uhr war ich dann nachdem ich Chauffeur spielte, in Hilden angekommen.
Den Dienstag nutzte ich für Haushalt und ähnliche Dinge, denn das war der einzige Tag wo es diese Woche wieder möglich sein sollte.
Letzter Arbeitstag die Woche. Halt. Stimmt nicht. Da kommt später noch was zu dem Thema. Um 15 Uhr raus aus dem Büro und ab zum Termin in Wuppertal. Ich war unpünktlich, weil irgendeiner durch den Werstener Tunnel nicht ungeschoren kam. Wieder in meinen vier Wänden legte ich mich ne Runde auf die Couch. Ich hatte mal wieder jämmerliche Kopfschmerzen. Irgendwann raffte ich mich auf und machte mich ans Tasche packen.
Denn nun ging es zur Ferienfreizeit an den Cappenberger See. Die Radsportjugend NRW hatte geladen. 30 Kids wollten vier Tage zusammen verbringen. In der Jugendherberge checkten alle ein, dann folgte die Begrüßung, mein Kennenlernspiel was nicht so ganz gut funktionierte, da es geschätzte zehn Julians und zehn Lukas gab. Na egal. Nach dem Mittagessen ging es auf die Räder. Ich hatte die geübten und wir fuhren mit Waldemar eine 40 Kilometer Runde. Reicht ja auch für den Anfang. Wer ist jetzt schon wieder Waldemar? Ich kannte ihn bis dato auch nicht, aber er kannte mich wie ich feststellen konnte ziemlich gut. Nach der Kamelrunde malten wir mit den Kids T-Shirts bzw. Katja malte mit ihnen. Das ist nicht so mein Ding. Grins. Um 22 Uhr war Nachtruhe und dann war meine Zeit gekommen. Manchmal hab ich echt nur Blödsinn im Kopp. Um Mitternacht war aber dann auch ich unter der Bettdecke verschwunden.
Kamelrunde aber diesmal mit den kleinen. Die sind echt süß. Wie am Vortag gab es eine Bergwertung wo ich für die ersten drei je ein Eis sponserte. Damit sich auch alle das Mittagessen verdient haben, ordnete ich noch eine Runde Gymnastik an. Aufgeregt schaute ich immer wieder auf die Uhr wann es denn nun 14 Uhr ist. Warum? Es stand meine Premiere im Tretbootfahren an. Erstmal noch bissl am Preis feilschen und dann ging es mit zehn Booten los. Hat Gaudi gemacht. Es folgten eine Reifenwechselspiel und eine Rallye. Für mich ging es an diesem Abend noch zurück in die Itterstadt. Man kann halt nicht alles im Leben haben. 200 Fotos ins Internet hochgeladen und gute Nacht.
Von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr saß ich beim Friseur. Aaaaaaaah. Ich habe doch gar nicht soviel Zeit, schnell noch in die Stadt bissl shoppen, in Radladen nen Vorbau und nen Lenker gekauft und weiter ins Büro. Genau. Deshalb war irgendwie Mittwoch doch nicht der letzte Arbeitstag der Woche. Irgendwie hatte ich vor meinem Urlaub Bauchschmerzen ob alles klappen wird und deshalb versuchte ich wenigstens das aufgelaufene von Donnerstag und Freitag wegzuarbeiten, was mir auch gelang. 3,5 Stunden später bekam mein MTB schon eine Wäsche, der neue Lenker samt Vorbau wurde montiert, dann folgte eine Bügeleinheit und dann das laaaaaange Warten auf meine Urlaubsbegleitung Karin, die dann gegen 24 Uhr eintraf.
Und? Wir sind erst mal zu MC D. Um 1 Uhr schlossen wir die Äuglein und sollten diese wieder um 5.30 Uhr öffnen. Kurz nach 6 Uhr ging es dann Richtung Berge. Nach sieben Stunden Fahrt waren wir angekommen. Tobadill, ein kleines Bergdorf in über 1.000 Meter Höhe in Westtirol. Na klar wollten wir gleich erst mal den Ort erkunden, doch ein Schauer hielt uns hiervon ab. Also erst mal ne Runde Mittagsschlaf. Dann ging es runter nach Landeck, hier im Cafe ne Kleinigkeit getrunken und ab zum Meet & Greet im Schloss Landeck. Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt sollte am kommenden Tage hier starten und so trafen sich wichtige Leute zum Treffen und Grüßen. :) Karin und ich auf Einladung mittendrin. Lange waren wir nicht ohne Gesprächspartner. Der Rotwein und das Essen waren gut und so konnten wir gut gesättigt in unsere Pension zurückkehren.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Den Dienstag nutzte ich für Haushalt und ähnliche Dinge, denn das war der einzige Tag wo es diese Woche wieder möglich sein sollte.
Letzter Arbeitstag die Woche. Halt. Stimmt nicht. Da kommt später noch was zu dem Thema. Um 15 Uhr raus aus dem Büro und ab zum Termin in Wuppertal. Ich war unpünktlich, weil irgendeiner durch den Werstener Tunnel nicht ungeschoren kam. Wieder in meinen vier Wänden legte ich mich ne Runde auf die Couch. Ich hatte mal wieder jämmerliche Kopfschmerzen. Irgendwann raffte ich mich auf und machte mich ans Tasche packen.
Denn nun ging es zur Ferienfreizeit an den Cappenberger See. Die Radsportjugend NRW hatte geladen. 30 Kids wollten vier Tage zusammen verbringen. In der Jugendherberge checkten alle ein, dann folgte die Begrüßung, mein Kennenlernspiel was nicht so ganz gut funktionierte, da es geschätzte zehn Julians und zehn Lukas gab. Na egal. Nach dem Mittagessen ging es auf die Räder. Ich hatte die geübten und wir fuhren mit Waldemar eine 40 Kilometer Runde. Reicht ja auch für den Anfang. Wer ist jetzt schon wieder Waldemar? Ich kannte ihn bis dato auch nicht, aber er kannte mich wie ich feststellen konnte ziemlich gut. Nach der Kamelrunde malten wir mit den Kids T-Shirts bzw. Katja malte mit ihnen. Das ist nicht so mein Ding. Grins. Um 22 Uhr war Nachtruhe und dann war meine Zeit gekommen. Manchmal hab ich echt nur Blödsinn im Kopp. Um Mitternacht war aber dann auch ich unter der Bettdecke verschwunden.
Kamelrunde aber diesmal mit den kleinen. Die sind echt süß. Wie am Vortag gab es eine Bergwertung wo ich für die ersten drei je ein Eis sponserte. Damit sich auch alle das Mittagessen verdient haben, ordnete ich noch eine Runde Gymnastik an. Aufgeregt schaute ich immer wieder auf die Uhr wann es denn nun 14 Uhr ist. Warum? Es stand meine Premiere im Tretbootfahren an. Erstmal noch bissl am Preis feilschen und dann ging es mit zehn Booten los. Hat Gaudi gemacht. Es folgten eine Reifenwechselspiel und eine Rallye. Für mich ging es an diesem Abend noch zurück in die Itterstadt. Man kann halt nicht alles im Leben haben. 200 Fotos ins Internet hochgeladen und gute Nacht.
Von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr saß ich beim Friseur. Aaaaaaaah. Ich habe doch gar nicht soviel Zeit, schnell noch in die Stadt bissl shoppen, in Radladen nen Vorbau und nen Lenker gekauft und weiter ins Büro. Genau. Deshalb war irgendwie Mittwoch doch nicht der letzte Arbeitstag der Woche. Irgendwie hatte ich vor meinem Urlaub Bauchschmerzen ob alles klappen wird und deshalb versuchte ich wenigstens das aufgelaufene von Donnerstag und Freitag wegzuarbeiten, was mir auch gelang. 3,5 Stunden später bekam mein MTB schon eine Wäsche, der neue Lenker samt Vorbau wurde montiert, dann folgte eine Bügeleinheit und dann das laaaaaange Warten auf meine Urlaubsbegleitung Karin, die dann gegen 24 Uhr eintraf.
Und? Wir sind erst mal zu MC D. Um 1 Uhr schlossen wir die Äuglein und sollten diese wieder um 5.30 Uhr öffnen. Kurz nach 6 Uhr ging es dann Richtung Berge. Nach sieben Stunden Fahrt waren wir angekommen. Tobadill, ein kleines Bergdorf in über 1.000 Meter Höhe in Westtirol. Na klar wollten wir gleich erst mal den Ort erkunden, doch ein Schauer hielt uns hiervon ab. Also erst mal ne Runde Mittagsschlaf. Dann ging es runter nach Landeck, hier im Cafe ne Kleinigkeit getrunken und ab zum Meet & Greet im Schloss Landeck. Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt sollte am kommenden Tage hier starten und so trafen sich wichtige Leute zum Treffen und Grüßen. :) Karin und ich auf Einladung mittendrin. Lange waren wir nicht ohne Gesprächspartner. Der Rotwein und das Essen waren gut und so konnten wir gut gesättigt in unsere Pension zurückkehren.
Bis zur nächsten Woche
Eure Lilli
Abonnieren
Posts (Atom)